1. Etappe: Elsterquelle - Gera (130 km)
4. September 2004
Nachdem dies erledigt ist, fährt man den selben Weg wieder hinab zur Straße in Richtung Doubrava. Der Radweg Nr. 2062 führt nun stets bergab durch den Wald vorbei an den Örtchen Vernerov mit wunderschönen Aussichten ins Egerland, meist auf sehr gut ausgebauter Asphalt- oder Schotterstraße.
Die Elster, die sich hier allerdings nur als Bächlein darstellt, kommt auch ab und zu zum Vorschein. Nach ca. 13 km erreicht man die Grenzstation Doubrava, die nur für Fußgänger und Radfahrer passierbar ist. Der Kurort Bad Elster mit seinen wunderschönen Kuranlagen schließt sich unmittelbar an.
Bad Elster - Adorf - Eichigt - Oelsnitz (24 km)
Etwa 2 km nach dem Kurort Bad Elster gelangt man auf die Bundesstraße B92 in Richtung Adorf und Oelsnitz. Leider gibt es hier noch keinen Radweg, so dass man hier die Hauptstraße nutzen muss. Am Wochenende ist aber der Verkehr aufgrund fehlender LKW noch erträglich. Etwa 4 km hinter Adorf biegt der Elsterradweg links ab in den Eichigt. In herrlicher Landschaft fährt man nun abseits der Hauptstraße durch hügeliges Gelände durch die Ortschaften Rebersreuth, Hundsgrün, Ebersbach und Unterhermsgrün nach Oelsnitz. Dort gelangt man wieder auf die B92, der man einige hundert Meter folgt, bevor der Radweg nach links in Richtung Freibad und zum Bahnhof abbiegt.
Oelsnitz - Weischlitz - Plauen (31 km)
Am Bahnhof in Oelsnitz folgt man dann auf der Straße zunächst den Wegweiser nach Schönbrunn. Die Talsperrenstraße führt nun einen steilen Berg hinauf nach Planschwitz. Auf den Weg dorthin kann man rechts einen Ausblick auf die Talsperre Pirk genießen. In Planschwitz führt die Straße hinunter nach Magwitz und weiter in Richtung Pirkmühle. Direkt neben der Bahnlinie verläuft nun ein Waldweg in kurzweiligem Gelände nach Weischlitz. In Weischlitz angekommen, führt der Weg nun rechts über die Brücke und danach links durch die Rosengasse nach Kürbitz. In dem kleinen Ort Kürbitz führt der Radweg an der Kreuzung nach rechts entsprechend der Auschilderung nach Plauen. Man passiert kurz darauf Strasberg und fährt auf einem angenehmen Schotterweg auf dem Elsterdamm. In Plauen verliert sich dann leider die Beschilderung des Radweges. Zur Orientierung dienen die Wegweiser in Richtung Talsperre Pöhl. Man passiert im weiteren Verlauf die Stresemannstraße, die Hammerstraße und die Hammerbrücke. An der Ampelkreuzung hinter der Brücke biegt man links in die Möschwitzer Straße ein und folgt der Markierung "Zentrallager" bis zur Wendeschleife.
Plauen - Barthmühle - Elsterberg (17 km)
Von der Wendeschleife führt ein schöner Waldweg weiter bis zum Gasthof Lochbauer. Von dort aus fährt man halblinks in Richtung Barthmühle. Der Waldweg direkt an der Elster ist teilweise von relativ großen Steinen durchsetzt, so dass das Absteigen immer mal notwendig wird. Kurz vor der Barthmühle kommt man noch an einem großen Felsen mit der Aufschrift Teufelskanzel und an einer eindrucksvollen Eisenbahnbrücke, die das Elstertal überspannt, vorbei. In der Gaststätte Barthmühle ist nun beste Gelegenheit für eine ausgiebige Rast.
Frisch gestärkt geht es nun die steile Auffahrt nach Trieb und weiter nach Cossengrün hinauf. Auf dem Weg dorthin hat man eine schöne Aussicht zurück ins Elstertal mit der Elsterbrücke. Das Dorf Cossengrün gehört bereits zu Thüringen. Hier findet man auch wieder die Wegmarkierung "Elster-Radweg". Von Cossengrün geht es nun in rasanter Abfahrt über Gürschnitz und Gippe nach Elsterberg.
Elsterberg - Greiz - Berga (19 km)
In Elsterberg fährt man nun der Umgehungsstraße auf der B92 entlang des Flusses mit Blick zur Burg in Richtung Greiz. Die ersten Vororte der Stadt Greiz sind schnell erreicht. Man folgt weiter der Hauptstraße ins Zentrum und Richtung Gera. Am Kreisverkehr am Bahnhof führt der Weg über die Friedensbrücke in die Parkgasse. Nach dem Bahnübergang biegt man links ab auf die Straße nach Neumühle. Die mäßig befahrene ca. 5 km lange Straße steigt zu Beginn leicht an und führt dann hinab in den kleinen Ort. In Neumühle folgt man der bergigen und ruhigen Landstraße nach Walthersdorf und Obergeißendorf. Von Obergeißendorf kann man über Untergeißendorf bis hinunter nach Berga bequem das Rad rollen lassen.
Berga - Wünschendorf - Gera (24 km)
Dieser Abschnitt gehört zu den schönsten Strecken des Elsterradweges. Er führt darüber hinaus bei sehr guter Ausschilderung nahezu ausschließlich abseits jeglichen Straßenverkehrs. Etwa 200 Meter vor dem Bahnübergang führt der Weg rechts auf Schotterwegen durch Wald und Wiesen entlang der Elster. Nach etwa 3 km erreicht man die Clodramühle, die zur Einkehr einlädt. Der Weg zur Mühle führt über eine kleine Behelfsbrücke zum anderen Elsterufer. In Richtung Wünschendorf passiert man nach 5 km den Märchenwald - ein Eldorado für alle Kinder und Junggebliebenen.
Vorbei an imposanten roten Felsformationen gelangt man kurz darauf in das Städtchen Wünschendorf. Dort durchquert man die Eisenbahnbrücke und fährt rechts in Richtung Bahnhof. Hinter dem Bahnhof geht es weiter über Meilitz zum Stadtrand von Gera. Hier teilen sich die Radfahren den Weg mit zahllosen Inline-Skatern. Die Strecke führt nun direkt am Elsterdamm entlang. Im Ortsteil Gera-Liebschwitz muss man dann jedoch für etwa 400 m die Salzstraße nutzen, bevor der Radweg wieder links in den Stadtteil Zwötzen abbiegt. An der Zwötzner Brücke führt der Weg nun am anderen Elsterufer entlang.
An der nächsten Brücke wird wieder die Seite gewechselt. Weiter geht es gut ausgeschildert auf breit angelegten Radwegen teilweise neben der Hauptstrassen in das ehemalige Gelände der Bundesgartenschau. An dem markanten historischen Gebäudekomplex an der Untermhäuser Brücke mit Marien-Kirche und Otto-Dix-Haus führt der Radweg weiter auf der Westseite der Elster in Richtung Bad Köstritz.
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