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Elsterradweg Asch (CZ) - Halle/Saale

2. Etappe Gera - Halle/Saale (120 km)

13. Oktober 2004

Gera - Bad Köstritz (10 km)

Der Weg führt entlang der Elster durch den Stadtteil Untermhaus durch die Straße „Gries" über den Fußgängerüberweg zur Fahrradstraße „Am Kupferhammer". Diese Straße folgt man bis zum Ende immer geradeaus. Man fährt nun weiter auf den gut ausgebauten Schotterweg durch die Eisenbahnbrücke bis zur Franzosenbrücke im Stadtteil Milbitz. An der Brücke wechselt man das Elsterufer und fährt durch die Autobahnbrücke (BAB A4) bis zur nächsten Elsterbrücke (Fußgängerbrücke) und wechselt wiederum die Seite. Nun geht es auf asphaltierten Radweg in Richtung Bad Köstritz. Auf diesen Abschnitt müssen sich die Radfahrer den Weg meist mit zahlreichen Inline-Skatern und Joggern teilen. Der Weg führt nun an zwei Teichen vorbei in den Köstritzer Park. Hier passiert man einen kleinen Tierpark und kurz danach die Bundesstraße 7. Am Wegesrand lädt die Gaststätte „Frosch" im Biergarten zur Einkehr ein.

Bad Köstritz - Landesgrenze Sachsen-Anhalt (10 km)

Von dort aus führt nun der Radweg teils auf Asphalt und teils auf Schotter vorbei am Köstitzer Freibad immer entlang des Flusses nach Caaschwitz. Der Ort wird nur kurz gestreift. Auf der kaum befahrenen Straße gelangt man wenig später nach Silbitz (Saale-Holzland-Kreis). Den Ort erreicht man über die Elsterbrücke und biegt danach links ab. Wenig später kommt man an dem Silbitzer Sportplatz vorbei. Im anschließenden Sportlerheim besteht wiederum eine Einkehrmöglichkeit. Danach führt der Weg auf einer neuen wenig befahrenen Asphaltstraße nach Tauchlitz. Den kleinen Ort passiert man geradeaus entsprechend der Beschilderung. Mit einem kurzen Anstieg geht es weiter durch ein Waldstück nach Crossen/Elster. An der Elsterbrücke führt der Weg nach rechts und wenig später nach links. Auf Asphalt geht es nun weiter in Richtung Landesgrenze, die man nach ca. 1 km langen Anstieg erreicht. Dieser Berg ist auf den weiteren Radweg die letzte größere Herausforderung. Vom Sachsenberg kann man einen herrlichen Ausblick ins Elstertal genießen. Im Burgenlandkreis ist nun der Radweg sogar gepflastert.

Landesgrenze Sachsen-Anhalt - Zeitz (12 km)

Bei der steilen Abfahrt nach Koßweda ist Vorsicht geboten, da die vielen Querrinnen die Abfahrtsfreude etwas trüben. Wenn man den Warnschild folgt, sollte der Weg per Pedes zurück gelegt werden. Nun führt der Weg auf der ruhigen Ortsverbindungsstraße nach Dietendorf. Den Ort durchfährt man auf einer relativ steil ansteigenden Straße. Am Ortsausgang biegt man nach links ab und gelangt wenig später nach Sautzschen. Die Straße geradeaus folgend gelangt man kurz darauf an eine Kreuzung. Dort fährt man wenige Meter Richtung Rabis und biegt dann links in den neu errichteten und asphaltierten Radweg durch die Felder. Nach ca. 3 km endet der Radweg vorerst auf der Landstraße. Der Ausbau des Radweges steht aber hier unmittelbar bevor. Man folgt 2 km der Landstraße bis Großosida. 100 Meter nach dem Ortseingang biegt der Radweg nach links ab und führt sehr gut ausgebaut bis ins Stadtgebiet nach Zeitz. Auf der Hauptstraße biegt man links ab und fährt bis zur nächsten Kreuzung. Der Weg führt weiter nach rechts auf der Albertstraße bis zum ehemaligen Gelände der Landesgartenschau 2004 mit Blick zum Schloß. Dort biegt man wieder links ab. Man folgt nun der Parkstraße und Elsterstraße bis zur nächsten Brücke, die man unterquert. Gut ausgeschildert führt der Weg nun weiter vorbei am Tierheim zur Bundesstraße 2 in Richtung Leipzig.

Zeitz - Reuden - Profen - Pegau (23 km)

Man fährt nun auf einem gut ausgebauten Radweg entlang der B2 bis zur nächsten großen Kreuzung. Dort folgt man den Schild „Leipzig 41 km" bis zur nächsten Abzweigung nach Maßnitz. Nach dem Ort fährt man auf einem sandigen Schotterweg in Richtung Draschwitz. Durch die Elsteraue gelangt man wenig später nach Reuden. In Reuden quert man die Hauptstraße und fährt weiter auf Schotterwegen durch die Elsteraue gut ausgeschildert nach Profen. Hier wird gegenwärtig der Radweg aufwendig erneuert. Hinter dem Ort Profen setzt sich der Verlauf des Radweges auf einem schmalen Pfad durch eine Allee von bunten Sträuchern und Bäumen fort, bevor die Fahrt dann auf sehr breiter Asphalt- und Betonstrecke weitergeht. Das Aussehen der Ausschilderung ändert sich ab hier etwas. Das Elsterradweg-Symbol ist meist nur noch als Zusatz unter den allgemeinen Radwegweisern zu finden. Man orientiert sich am besten immer in Richtung Leipzig-Zentrum. Auf flacher schneller Strecke kommt man zügig voran und erreicht bald die Stadt Pegau. In Pegau fährt man bis zum schön restaurierten Marktplatz und dann rechts in die Schulgasse. Geradeaus führt der Weg in den Weiderodaer Weg (Ausschilderung Sackgasse).

Pegau - Leipzig Auensee (35 km)

In Kürze erreicht man das Dorf Weideroda. An dem Bauernhof am Ortseingang zweigt der Radweg rechts ab. Von weitem erkennt man den Sender Wiederau mit den großen rot-weißen Masten. Jetzt wird bis zur Stadtgrenze Leipzig der Elster gefolgt, die mittlerweile in einem künstlich angelegten Betonkanal fließt. Der Radweg führt nun parallel zur Bundesstraße 186 und zur Bahnlinie. Dennoch kann in diesem Abschnitt entspannt geradelt werden, da Bäume und Sträucher den Verkehrslärm weitgehend abschotten. Im Leipziger Vorort Hartmannsdorf fährt man entlang der Leipziger Straße und biegt an deren Ende rechts in den Radweg ein und fährt nach der Überquerung der Elsterbrücke links in das Flutbett. Von nun an ist etwas Orientierungssinn gefragt. Man hält sich am besten an die Ausschilderung Auensee oder soweit möglich an den Flusslauf. Der Weg führt nun einige km durch Parkanlagen und Waldstücke. Ab und zu muss dabei eine Hauptstraße überquert werden. Man passiert schließlich das Sportforum und das Elsterwehr und erreicht entlang der Luppe den Auensee.

Leipzig Auensee - Schkeuditz (10 km)

Auf einem sehr gut ausgebauten und landschaftlich schönen Radweg abseits von jeglichen Verkehr fährt man die nächsten 8 km auf dem Damm der Luppe. Einige Parkbänke laden hier zum Verweilen ein. Man folgt nun der Ausschilderung Schkeuditz-Rathaus und verlässt den Luppe-Damm durch ein Waldstück bis zur Hauptstraße, die wenig später in die Stadt führt.

Schkeuditz - Elstermündung (15 km)

Ab der Stadt Schkeuditz führt leider kein offizieller Radweg entlang der Elster. Auch wenn sich der Fluss ab und zu zeigt, muss wohl oder übel die mäßig befahrene Landstraße über Ermlitz, Raßnitz, Lochau und Döllnitz bis nach Halle/Saale genutzt werden. In Halle/Saale passiert man zunächst den Ortsteil Ammendorf und orientiert sich nach den Straßenwegweisern in Richtung Silberhöhe. In Beesen folgt man am besten der Ausschilderung "Saale-Radweg". Kurz darauf erreicht man das Ziel des Elsterradweges - die Mündung der Weißen Elster in die Saale. .