31. Finnelauf
Der Finnelauf ist immer eine Reise wertSamstag, 24. April 2010Der Finnelauf ist immer eine Reise wert, nicht nur wegen der super Organisation, der herrlichen Landschaft und der recht anspruchsvollen Strecke sondern auch wegen dem Vorabendprogramm. Dies gestaltete in diesem Jahr Robby Clemens mit seinem World-Run. Im gut gefüllten Zelt lauschten rund 100 Interessierte den mitreisenden Erlebnissen von Robbys Weltlauf. Auf über 13.000 Kilometern lief der jetzt 48-Jährige durch 27 Länder und vier Kontinente. Neben den herausragenden läuferischen Höchstleistungen beeindruckte er in seinem Vortrag mit Erzählungen über Begegnungen mit vielen Menschen der unterschiedlichsten Nationalitäten.
Für alle Läufer ist dieser Vortrag von Robby einfach ein Muss. Wer ihn live erleben möchte, kann seine Terminplanung zu den Vorträgen unter www.worldrun.de abrufen. Der Wettkampftag begann recht sonnig, Traumwetter für die Laufveranstaltung, die in diesem Jahr erstmals im April statt findet. Die Organisatoren richten sich immer an den Rennsteiglauf, der zwei Wochen später statt findet. Er wird somit auch als letzter Leistungstest verstanden. Ich war für die 12,5 km Strecke angemeldet. Beim Start beflügelte mich noch der gestrige Vortrag von Robby Clemens. Nach dem Startschuss setzt sich das etwa 130 Starter zählende Läuferfeld flott in Bewegung. Auch ich bin die ersten beiden Kilometer gut unterwegs. Am Kilometer 2 stoppte ich etwa 9 Minuten. Leider behinderten mich die Pollen auf den nächsten 4 km. Obwohl die Strecke meist bergab verlief, kam ich nicht so recht voran. Ich wurde 30-40 Plätze nach hinten durchgereicht.
Erst hinter Rastenberg, als die Bergaufstrecke so richtig steil wird, komme ich langsam wieder in Fahrt. Am Mädchenberg, ein kleiner Weinberg am Stadtrand, bin ich wieder gut in Form und zog nach und nach an so manchen Läufer vorbei. Nach 6 km stoppte ich 29 Minuten. Mein Ziel, wie im vergangenen Jahr unter einer Stunde zu bleiben, verblasste so langsam. Trotz der guten Form zum Ende des Laufes blieb ich 4 Minuten hinter meinem selbst gesteckten Ziel zurück. Dennoch reichte es für den 1. Platz in meiner Altersgruppe. |
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